Rotationszylinder Bad Häring

 

               

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Für das Kurzentrum in Bad Häring www.kurzentrum.com/bad-haering schuf Mag. Helmut Nindl ein Kunstwerk mit dem Namen KUBUS METONYMIE 2.0  In diesem Objekt sollten sich Schatten von abgebildeten DNA Sequenzen bewegen. Hierfür war es notwendig einen rotierenden Zylinder zu implementieren. Die Rotationsgeschwindigeit kann annähernd stufenlos eingestellt werden. Als Antrieb dient ein Schrittmotor. Zusätzlich wurden in diesem Zylinder zwei Highpower LEDs (20 Watt gesamt) inklusive Kühlung verbaut.

 

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Da das Kunstwerk im Aussenbereich platziert wurde, und es nach oben hin noch zusätzlich offen ist, war es notwendig ein hermetisch abgedichtetes System zu entwickeln. Der Acrylglaszylinder, die Rotationsscheibe und die Dichtung sind Sonderanfertigungen.

 

Rotationszylinder          Acrylglas_Flansch

 

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Eine weitere technische Rahmenbedingung war es, dass das Kunstobjekt auf seine Umwelt reagieren können sollte. Dafür wurde eine eigene Platine entwickelt und programmiert: Zwei Sensoren messen Luftfeuchtigkeit und Temperatur, ein Mikrocontroller bereitet die Daten auf und sendet diese Werte über EIA232 an den Hauptcontroller des LED Systems.

Entsprechend der physikalischen Größen verändert sich das Licht: Ist die Temperatur niedrig, wird das Licht blau. Mit steigender Temperatur wird es roter. Die Farbe grün nimmt mit steigender Luftfeuchtigkeit zu.

 

      Gradient

 

kalt und trocken       >> blau
warm und trocken   >> rot
feucht und kalt         >> türkis
feucht und warm     >> gelb
 

Eine künstlerische Beschreibung des Objektes ist unter Kubus Metonymie 2.0  zu finden.
Die Rechte einiger Fotos liegen bei Herrn Nindl - mit freundlicher Genehmigung - danke.

 

 

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